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AUTOREN

Joshua Kwesi Aikins, Diplom-Politologe und Doktorand an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology, ist, studierte an der FU Berlin und der University of Ghana. Seine Forschungsschwerpunkte sind das Zusammenwirken westlicher und indigener politischer Systeme in Ghana, Entwicklungspolitik aus postkolonialer Perspektive, kulturelle und politische Repräsentation der afrikanischen Diaspora, Kolonialität und Erinnerungspolitik in Deutschland sowie kritische Weißseinsforschung.

Mita Banerjee ist Professorin für Amerikanistik an der Universität Mainz und hat von 2010-2015 ein Fellowship des Gutenberg Forschungskollegs (GFK) inne. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen postkoloniale Literatur (The Chutneyfication of History, 2002), die Literatur ethnischer Minderheiten in den USA (Race-ing the Century, 2005) und die American Renaissance (Ethnic Ventriloquism: Literary Minstrelsy in Nineteenth- Century American Literature, 2008). Zur Zeit arbeitet sie an einer Untersuchung von Einbürgerungsdiskursen in den USA an der Schwelle zum 20. Jahrhundert.

Biplab Basu, 60 Jahre, ist Mitglied der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt in Berlin (KOP Berlin). In den 1990er Jahren war er aktiv bei der Antirassistischen Initiative Berlin und der Flüchtlingsbewegung, heute arbeitet er bei ReachOut Berlin, einer Beratungsstelle für Opfer rassistischer, antisemitischer und rechter Gewalt.

Indira Hong Giang Berghof, geboren 1988 in Berlin, ist sowohl vor als auch hinter der Kamera tätig. Sie arbeitet als freiberufliche Regieassistentin und realisiert dazu eigene Filmprojekte. Sie trainiert seit mehreren Jahren Kung Fu und Haidong Gumdo (koreanischer Schwertkampf).

Madeleine Bernstorff ist Kulturproduzentin: Filmprogramme, Texte, Lehre, Super8-Filme. Sie programmiert Filmreihen als evokative (historische) Dokumente und Argumentationen im Kontext von Ausstellungen, Kinos und Festivals, oft in kollaborativen Konstellationen, und interessiert sich dabei für Debatten des Widerständigen. Mitherausgeberin von Trinh T. Minh-ha Filme, Texte, Gespräche (1995) und Kabul/Teheran 1979ff (2006). Mitglied der Auswahlkommission der Kurzfilmtage Oberhausen seit 2000. http://www.madeleinebernstorff.de

Uta Beth, geb. in Graudenz, aufgewachsen in Lübeck und Hamburg. Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Psychologie in Hamburg und Wien. Texterin bei der Berliner Synchron GmbH, Redakteurin in der Presseabteilung von RIAS Berlin, 1981 bis 1997 Leitung der Redaktion Kinderprogramme bei RIAS und DeutschlandRadio Berlin, seither freie Journalistin bei Rundfunk und Printmedien. Diverse Preise für Hörspielproduktionen und Features.

Sun-Ju Choi ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Koreanistik (Universität Tübingen) und lebt als Filmemacherin und Autorin in Berlin. Wissenschaftliche Mitarbeit am koreanischen Ausstellungsbeitrag des Projekt Migration der Kulturstiftung des Bundes 2005/2006. 2006 Mitherausgeberin des Erzählbandes Zuhause – Erzählungen von deutschen Koreanerinnen. 2007/2009 Leitung des Asian Woman’s Film-Festival. Seit 2008 Vorstandsmitglied von korientation e.V., 2009 Kuratoriumsmitglied der Ausstellung Shared.Divided.United in der NGBK Berlin.

Ngan Thi Dang ist Grafikerin im Printbereich und Webdesignerin. Die Frage „Gehöre ich dazu“ beschäftigt sie von klein auf – als Kind vietnamesischer Eltern in Deutschland wächst sie zwischen zwei Kulturen auf, die unterschiedlicher nicht sein können. Obwohl ihre Wurzeln in Vietnam liegen, ist sie auch Deutsche geworden. Gleichzeitig bleiben bestimmte Werte und das Land der Ahnen im Bewusstsein gegenwärtig. Momentan studiert sie Kultur- und Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin

Huy Dao studiert Asian-American Studies und Sinologie an der Stanford University in Kalifornien. Seine Forschungsinteressen sind Flüchtlingspolitik und Integration transnationaler vietnamesischer Communities nach Ende des Vietnamkrieges. Nach dem Studienabschluss strebt er einen Arbeitsaufenthalt in Vietnam an.

Emma Dowling, promovierte Politikwissenschaftlerin, ist Dozentin an der Queen Mary, University of London und Übersetzerin.

Hannah Eitel, geboren 1987, studiert Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaften an der TU Dresden. Sie arbeitet als freie Journalistin und ist in der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) Dresden aktiv.

Naika Foroutan ist Sozialwissenschaftlerin und leitet an der Humboldt-Universität zu Berlin das von der Volkswagen-Stiftung geförderte Forschungsprojekt Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle (HEYMAT). Zu den Schwerpunkten ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit gehören u.a. die Themen Migration und Integration; Identität/ Hybridität; Muslime in Deutschland; politischer Islam und Kulturdialog. Sie ist zudem Leiterin des von der Stiftung-Mercator geförderten Projektes Junge Islam Konferenz. Im Jahr 2011 erhielt sie den Berliner Integrationspreis für ihr Eingreifen in die bundesweit kontrovers geführte „Sarrazindebatte“.

Urmila Goel, Kultur- und Sozialanthropologin, forscht zum Umgang mit alltäglichen Rassismuserfahrungen in Deutschland sowie den Verbindungen von unterschiedlichen Machtverhältnissen. Dabei setzt sie sich vor allem mit den Erzählungen und Erfahrungen von jungen Menschen, die als Inder_innen in Deutschland wahrgenommen werden, auseinander. Zudem führt sie Trainings zu Privilegien im Rassismus durch. Kontakt: http://www.urmila.de.

Kien Nghi Ha, promovierter Kultur- und Politikwissenschaftler, ist Fellow des Instituts für postkoloniale und transkulturelle Studien der Universität Bremen. Er hat an der New York University sowie an den Universitäten in Heidelberg und Tübingen zu postkolonialer Kritik, Rassismus, Migration und Asian Diasporic Studies geforscht und gelehrt. Bei den Asien-Pazifik-Wochen 2011 arbeitete er als Kurator im Haus der Kulturen der Welt (Berlin). Zahlreiche Preise und Stipendien u.a. der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Heinrich Böll Stiftung, der Carl-Duisberg-Gesellschaft und der FAZIT-Stiftung. Seine jüngste Monografie Unrein und vermischt. Postkoloniale Grenzgänge durch die Kulturgeschichte der Hybridität und der kolonialen „Rassenbastarde“ (transcript 2010) wurde mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien 2011 ausgezeichnet.

Noa Ha, kritische Stadtforscherin of Color, untersucht in ihrer Dissertation Praktiken des Straßenhandels in Berlin-Mitte im Kontext der Hauptstadtwerdung und interessiert sich für die vielschichtigen Prozesse der Raumproduktion, in die sich die Verflechtungen von Macht, Repräsentation und Subjektivierung einschreiben. Sie ist Stipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Mitherausgeberin von Global Perspectives on Urban Street Vending in the Neoliberal City (2013). 2009 erschien ihre Monographie Informeller Straßenhandel in Berlin. Urbane Raumproduktion zwischen Störung und Attraktion.

Feng-Mei Heberer studierte Film- und Literaturwissenschaft in Berlin, Paris und Peking bevor sie nach Los Angeles zog, wo sie derzeit über filmische Möglichkeiten der Selbstartikulation in den Arbeiten asiatisch transnationaler Filmemacher_innen promoviert. Ihr besonderes Interesse gilt dabei queeren und weiblichen Positionierungen vis-a-vis normativen Einschreibungen von wertvollem und überschüssigem Leben. Außerdem arbeitet sie für mehrere asiatisch transnationale Festivals in Deutschland und den USA.

Tamara Hentschel, Geschäftsführerin des Vereins Reistrommel e.V., lernte vietnamesische Vertragsarbeiter_innen 1988 als Wohnheimbetreuerin kennen. Seit der Wende unterstützte sie die Betroffenen durch die rechtlose Übergangszeit und erkämpfte mit vielen anderen ein Bleiberecht. Dafür erhielt sie 2003 das Bundesverdienstkreuz. Gegenwärtig stehen die Herausforderungen des Familiennachzugs sowie die Erfordernisse eines gleichberechtigten Lebens in Deutschland im Zentrum ihrer Arbeit.

Jee-Un Kim studierte Jura sowie Kulturmanagement und arbeitet als Rechtsanwältin in Berlin. Seit 2008 Vorstandsmitglied von korientation e.V., 2009 Kuratoriumsmitglied der Ausstellung Shared.Divided.United zu Migrationsbewegungen zwischen Deutschland und Korea in der NGBK Berlin. 2008 Organisation von Konferenzen zu Migration und Integration von Deutsch-Koreaner_innen. 2000 bis 2004 Aufbau von Hangaram, Verein der zweiten Generation von Koreaner_innen in Berlin.

Mai-Phuong Kollath, geboren 1963 in Hanoi, lebt und arbeitet von 1981 bis 2011 in Rostock. Die Dipl. Pädagogin leitete 16 Jahre hauptamtlich die Migrationsberatungsstelle in Rostock und leistete aktive Vorstandsarbeit bei dem deutsch-vietnamesischen Verein Diên Hồng e.V. Seit Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich in verschiedenen bundesweiten Fachgremien der Migrations- und Integrationspolitik. Sie arbeitet heute in Berlin als Coach und bietet Interkulturelles Training zum Thema Vietnam an.

Alisa Anh Kotmair, die auch unter dem Künstlernamen Liesl Nguyen arbeitet, stammt aus Baltimore (USA) und zog nach ihrem Studium an der Brown University nach Berlin. Dort fand sie ihren Weg nach Vietnam: durch Kurse in europäischer Ethnologie und Vietnamesisch an der Humboldt Universität, durch Zusammenarbeit mit Reistrommel e.V., durch den zeitgenössischen Tanz und die bildende Kunst, und nach einem Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“, durch Film. Sie arbeitet auch als freie Editorin, Übersetzerin und Publizistin.

Yumin Li studiert Kulturwissenschaften in Konstanz und Berkeley. Ihre Forschungsinteressen beziehen sich auf die Frankfurter Schule, Film- und Medienwissenschaften sowie Critical Race Theory. Über ihre akademischen Interessen hinaus hat sie in den letzten Jahren als Moderatorin beim Freien Radio Corax (Halle) gearbeitet, um gesellschaftliche Probleme zu kritisieren.

Nya Luong, geboren 1979 in Saigon, studierte Kunst und Geisteswissenschaften in Leipzig und Berlin. Sie ist Initiatorin und künstlerische Leiterin von ID Contemporary Art Indonesia und HomeSweetHome, und Vokalistin und Songwriter der Indie-Blues Band Maika White Bird und der Folktronica Band Carol Kane. Sie lebt in Berlin und Frankfurt am Main.

Hanna Hoa Anh Mai ist Diplom-Pädagogin. Sie promoviert zum biografisch-professionellen Wissen von Pädagog_innen of Color in migrationspädagogischen Arbeitsfeldern an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und arbeitet praktisch und theoretisch zu den Themen Rassismuskritik, Empowerment und Migrationspädagogik.

Ruth Mayer ist Professorin für American Studies an der Leibniz Universität Hannover. Ihre Publikationen umfassen Trans-Pacific Interactions (Palgrave 2009) und Chinatowns in a Transnational World (Routledge 2011), beide hg. mit Vanessa Künnemann. Von 2006 bis 2010 leitete sie das DFG-geförderte Forschungsprojekt Diasporische Selbstinszenierungen. Chinesisch-amerikanische und amerikanisch-chinesische Identitäten im Austausch.

Angelika Nguyen, geboren 1961 in Berlin, ist Diplom-Filmwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin. Ihre zahlreichen Filmkritiken, Essays und kulturtheoretischen Texte erschienen in Zeitungen, Magazinen und Filmzeitschriften, u.a. im telegraph, dem Freitag, obstblog.de und bei der Berliner Landeszentrale für politische Bildung. In dem jüngst erschienenen Buch Kaltland. Eine Sammlung, herausgegeben von Karsten Krampitz, Markus Liske und Manja Präkels (Rotbuch 2011) ist sie mit einem Text über ihre Kindheit vertreten. 1991 drehte sie den Dokumentarfilm Bruderland ist abgebrannt über vietnamesische Immigration in Berlin.

Baly Nguyen wurde 1991 in Kemnath, Deutschland geboren. Seit ihrer Schulzeit realisierte sie im Kollektiv mehrere Theaterproduktionen, die vorwiegend an Biografien anknüpfen. Ihre erste Produktion außer-halb handelte um die Identität von in Deutschland lebenden Migrant_innen.

Bé Điểm Nguyễn-Xuân, geboren 1974 in Berlin, ist Schmuckdesignerin. Seit den 1990er Jahren pendelt sie zwischen Berlin und Westafrika (vor allem Benin, Senegal, Mali und Ghana), wo sie in Zusammenarbeit mit lokalen Künstler_innen ihre originellen Kreationen aus traditionellen Materiellen wie Horn, Ebenholz und Knochen realisiert. Sie praktiziert auch leidenschaftlich afrikanischen Tanz.

Thúy Nonnemann vertritt den Migrationsrat Berlin-Brandenburg in der Härtefallkommission für von Abschiebung bedrohte AsylbewerberInnen. Sie ist außerdem Mitglied des Berliner Vollzugsbeirats und des Anstaltsbeirats Moabit, wo sie Gefangene, insbesondere vietnamesische, betreut. Seit 1980 ist sie engagiert in der Integrationsarbeit von Boat People, später von vietnamesischen Vertragsarbeiter_innen in der DDR.

Pham Thi Hoai, geb. 1960, ist eine bekannte vietnamesische Schriftstellerin und Übersetzerin wichtiger deutschsprachiger Autoren. Ihre Bücher wurden in 15 Sprachen übersetzt und u.a. mit dem LiBeraturpreis und dem Dinny O’Hearn Preis geehrt. Auf Deutsch sind von ihr bisher der Roman Die Kristallbotin und der Erzählband Sonntagsmenü erschienen. Seit 2001 ist sie Herausgeberin und Chefredakteurin des einflußreichen vietnamesischen Online-Journals talawas und gilt als eine der führenden vietnamesischen Intellektuellen der Gegenwart. Seit 1993 lebt sie in Berlin.

Günter Piening, geb. 1950, arbeitete nach dem Soziologiestudium mit dem Schwerpunkt „Entwicklungsplanung und Entwicklungspolitik“ zunächst als Journalist. 1991 wurde er Pressesprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag von Sachsen-Anhalt. Er ist Mitbegründer eines Flüchtlingshilfevereins in Magdeburg und setzte einen Schwerpunkt seiner Arbeit bei der Auseinandersetzung mit Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. 1996 wurde er zum Ausländerbeauftragten der Landesregierung Sachsen-Anhalt berufen und arbeitet seit 2003 als Beauftragter des Berliner Senats für Integration und Migration.

Nivedita Prasad, promovierte Sozialwissenschaftlerin, ist Projektkoordinatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Ban Ying – einer Beratungs- und Koordinationsstelle gegen Menschenhandel, die vorwiegend von südostasiatischen Frauen frequentiert wird. Sie ist zudem Leiterin des Studienganges „Sozialarbeit als Menschenrechtsprofession“ am Zentrum für postgraduale Studien Sozialer Arbeit (ZPSA) und Dozentin für diskriminierungssensible und menschenrechtsorientierte Sozialarbeit an verschiedenen Universitäten. Für ihre Arbeit wurde sie 2012 mit dem ersten Anne-Klein-Frauenpreise der Heinrich-Böll-Stiftung geehrt.

Petra Isabel Schlagenhauf, geb. 1955, ist Rechtsanwältin und beeidigte Dolmetscherin für Spanisch in Berlin. Seit 1990 vertritt sie vietnamesische Mandant_innen und hat sich politisch für eine Bleiberechtsregelung für die Vertragsarbeitnehmer_innen der DDR engagiert. Seit 1999 arbeitet sie in ihrer Kanzlei mit Rechtsanwalt Ho Pham Huy Don – gleichzeitig beeidigter Dolmetscher für Vietnamesisch – zusammen, der 1989 aus Vietnam zum Jurastudium in die DDR kam.

Antonie Schmiz promovierte im Jahr 2010 an der Universität Bremen. Ihr Buch über die Arbeitsmarktintegration vietnamesischer Migrant_innen erschien 2011 bei transcript unter dem Titel Transnationalität als Ressource? Netzwerke vietnamesischer Migrantinnen und Migranten zwischen Berlin und Vietnam. Aktuell forscht und lehrt sie zum Thema Migration und Stadtentwicklung mit einem Fokus auf ethnische Märkte am Geographischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin.

Yasemin Shooman hat Neuere Geschichte und Neuere Deutsche Philologie studiert. Seit 2009 ist sie Doktorandin am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen die Themen Antimuslimischer Rassismus/Islamfeindlichkeit, Migration und Medienanalyse. Kontakt: shooman[at]mail.tu-berlin.de.

Kimiko Suda ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ostasiatischen Seminar (FU Berlin), Übersetzerin (Chinesisch-Deutsch) und Kuratorin (Film). 2008-2010 war sie als Projektmanagerin für Gender, Politik und soziale Reformen für die Heinrich Böll Stiftung in Beijing tätig. Gemeinsam mit Sun-ju Choi leitet sie das Asian Film Festival Berlin. Ihre Arbeitsfelder sind die gesellschaftliche Transformation (Urbanisierung) der VR China, Transnational Asian Diaspora, Migration, Repräsentationspolitik und Gender.

Trinh T. Minh-ha ist Filmemacherin, Schriftstellerin, Komponistin und feministisch-postkoloniale Theoretikerin. Ihr umfangreiches Werk mit zahlreichen Büchern, Filmen und Kunstinstallationen, ist weltweit rezipiert und mit wichtigen Preisen geehrt worden Bevor sie an der University of California (Berkeley) Professorin für Gender & Women’s Studies sowie Filmwissenschaften wurde, unterrichtete sie an Universitäten in Dakar und Tokyo sowie an der Cornell University und der Harvard University. Eines ihrer klassischen Werke Woman, Native, Other ist jüngst unter dem Titel Postkolonialität und Feminismus schreiben (Turia + Kant, 2010) in deutscher Übersetzung erschienen.

Anja Tuckermann, geb. in Selb, lebt in Berlin, schreibt Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Libretti. 1988 – 1992 Redakteurin beim RIAS Kinderfunk, seitdem freie Schriftstellerin und Journalistin. Veröffentlichte u.a. die Romane Muscha, Nicht sprechen, nicht schweigen, nicht gehen, nicht bleiben, Die Haut retten, Denk nicht, wir bleiben hier. Für ihre Werke erhielt sie mehrfach Preise, 2009 den Friedrich-Gerstäcker-Preis für Mano. Der Junge, der nicht wusste, wo er war.

Peter Veit, promovierter Historiker, ist Lektor und Verleger des Wissenschaftlichen Verlags Berlin.

Danh Vo lebt als international agierender Künstler seit 2003 in seiner Wahlheimat Berlin-Kreuzberg. Seine künstlerische Ausbildung begann er am Kopenhagener Königlichen Akademie bevor er später zur Frankfurter Städelschule wechselte. Er wurde durch zahlreiche Auszeichnungen wie den Preis der Nationalgalerie für Junge Kunst 2009 und durch Beteiligung an großen Ausstellungen wie der Berlin Biennale (2010) und 8. Gwangju Biennale (2010 bekannt. Zuletzt richtete die Kunsthalle Fridericianum seine Einzelausstellung JULY, IV, MDCCLXXVI aus.

Alke Wierth, 45, ist seit 2005 Redakteurin für Bildung und Migration in der Berlin-Redaktion der taz. Zuvor arbeitete sie beim RBB-Radio Multikulti sowie beim Essener Zentrum für Türkeistudien und studierte Ethnologie unter anderem an der Humboldt-Universität Berlin bei Professor Werner Schiffauer.

Nika Zablotsky ist beheimatet im Dazwischen und versucht sich an Text und Klang. Sie studierte Queer/Gender Studies und History of Consciousness an der University of California zu Santa Cruz. Derzeit stellt sie sich im Rahmen ihrer Diplomarbeit am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin nicht-disziplinäre Fragen zu jüdischer Identität und Diaspora. Sie ist organisiert in transnationalen emanzipatorischen Netzwerken of Color.

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